Lasertherapie

Lasertherapie

Lasertherapie Orthopäde Moers

Die Lasertherapie bietet ein sehr breites entzündungshemmendes Therapiespektrum. Sie ist eine hochwirksame Schmerztherapie mit lokaler Wirksamkeit direkt am Schmerzort und gleichzeitig mit systematischer Schmerzhemmung. Neben der analgetischen Wirkung erzielt die Biostimulation eine rasche Regeneration des Gewebes.

Wie wirkt und funktioniert die Laser-Therapie?

Zellstoffwechsel

Die Wirkung der Laserbehandlung beruht auf verschiedenen Vorgängen:

Durch hochenergetisches, gebündeltes Licht in Form eines Punktlasers wird die Durchblutung im behandelten Gewebe angeregt und der Stoffwechsel wird verbessert. Die Zellen werden durch die zugeführte Energie stimuliert den Zellstoffwechsel zu erhöhen und die Zellproliferation wird angeregt. Entzündliche Produkte und Flüssigkeitsansammlungen können schneller beseitigt werden und Heilungsprozesse beschleunigen sich durch eine Erhöhung der lymphatischen und venösen Mikrozirkulation.

Schmerzreduktion

Zudem lässt sich eine Stimulation der Endorphin-Ausschüttung feststellen. Daher ist der Laser in hohem Maße geeignet als Schmerztherapie für die Behandlung von entzündlichen und traumatischen Veränderungen des Bewegungsapparates.

Mit dem Punktlaser ist auch eine Laserakupunkturbehandlung möglich.

Die Laser-Therapie ist absolut schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen. Diese Eigenschaften des Lasers können mit hohem therapeutischen Nutzen und im Prinzip nebenwirkungsfrei in der orthopädische Therapie angewendet werden.

Kontrainikationen?

Akute lokale Infektionen und Krebsleiden.

Wie lange dauert eine Laserbehandlung?

Die Medizinische Laser Therapie wird durchschnittlich mit 6-12 Einzelsitzungen von jeweils 5-10 Minuten Dauer durchgeführt. Die Behandlung erfolgt punktförmig (wie auch bei der Nadelstichakupunktur) als auch flächenhaft. Bei sachgemäßer Anwendung in speziellen Therapiezentren mit geschultem Personal hat MLT keine Nebenwirkungen.

Ergebnisse

Studien beweisen, dass sich mit der Lasertherapie bei drei Viertel der Patienten gute bis sehr gute Resultate erzielen lassen, selbst wenn sie unter chronischen Schmerzen leiden. Diese hohe Erfolgsquote ist umso bemerkenswerter, da die Patienten studienbegleitend keine weiteren Maßnahmen wie Medikamente oder Krankengymnastik erhielten.

Auch bei den häufigen sportmedizinischen Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Blutergüssen oder Muskelfaserrissen können die betreuten Sportler wesentlich schneller rehabilitiert und daher sportlich aktiv werden.

Anwendungsbeispiele

Kopf- und Halswirbelsäule

  • Migräne
  • Neuralgien
  • Halswirbel-Arthrose
  • Muskelverspannungen im Nacken Muskel-, Bandzerrungen und Schleuderverletzungen der Halswirbelsäule

Schultergelenke

  • Schulterschmerzen bei Arthrose
  • Periarthritis
  • Prellungen und Zerrungen
  • Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen

Ellenbogen / Hände

  • Epicondylitis / sogenannter Tennisarm
  • Prellung, Zerrung und Arthrose des Ellenbogen- und Handgelenkes
  • Sehnen- und Muskelschmerz
  • Finger- und Handgelenksarthrose

Rücken / Hüftgelenke

  • Schmerzhafter Muskelhartspann
  • Prellung und Zerrung der Wirbelsäule und Hüftgelenke
  • Arthrose der Wirbel- und Hüftgelenke
  • Bandscheibenabnutzung und Ischiasbeschwerden
  • Schleimbeutelentzündung im Hüftbereich

Kniegelenke

  • Meniskusschäden und Arthrose
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Bandverletzungen
  • Patellaspitzensyndrom
  • Prellung und Zerrung nach Unfällen

Achillessehnen / Füße

  • Achillessehnenentzündungen
  • Fersensporn
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Prellung, Zerrung und Arthrose im Sprunggelenk und Fuß
  • Spreizfußbeschwerden
  • Muskelfaserriß im Wadenbereich